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Im Brandfall schnell in Sicherheit

An 13 Standorten in Rheinland-Pfalz hat sich das Evangelische Diakoniewerk Zoar dem Dienst der Menschen verschrieben. Einer seiner ältesten Standorte ist der 1854 gegründete Inkelthalerhof bei Rockenhausen, an dem Zoar Menschen mit Beeinträchtigung ein Betreuungsangebot und ein Zuhause bietet. Damit sich die Bewohner bei einem Brand schnell in Sicherheit bringen können, haben die Spezialisten der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH 13 Fluchttreppentürme und einen Fluchtsteg errichtet. Dank Layher AllroundGerüst ließen sich die Türme an die speziellen Erfordernisse vor Ort einfach anpassen und erfüllen sämtliche gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Anfang 2018 standen die Verantwortlichen des Evangelischen Diakoniewerks Zoar vor einer großen Herausforderung: An mehreren Gebäuden des Inkelthalerhofs verlangte das zuständige Bauamt neue Fluchttreppen zum vorbeugenden Brandschutz. Bislang diente dort nur das Treppenhaus als Fluchtweg, weitere bauliche Flucht- und Rettungswege gab es nicht. „Bricht ein Feuer aus, muss die Gefahrenzone schnell geräumt werden. Der Gesetzgeber schreibt dafür ausreichende Rettungswege vor“, erläutert Ingolf Stuber, Junior-Chef der mit dem Bau der Fluchttreppen beauftragten Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH am Standort Frankfurt. Den zweiten gesetzlich vorgeschriebenen Rettungsweg sah das Bauamt an den Gebäuden für nicht gegeben. Da stationäre Außentreppen für das Evangelische Diakoniewerk Zoar nicht infrage kamen, entschied man sich für Gerüst-Fluchttreppen. Das Gerüst der Wahl: das Layher AllroundGerüst.

 

Spezialist für temporäre Fluchttreppen

„Wir sind ein Spezialist für solche temporären Fluchttreppen. Mit unseren Fluchttreppenhäusern auf Basis des Layher AllroundGerüstes werden die rechtlichen Vorschriften in Punkto Breite und Tragkraft bestens erfüllt und Sicherheit für Mensch und Material gewährleistet“, betont Ingolf Stuber, der den Gerüstaufbau am Inkelthalerhof leitete. Von der Qualität der Layher Gerüste ist man in der Firma schon lange überzeugt, schließlich war sein Vater Walter Stuber in den 1970er-Jahren Lehrling bei Layher in Eibensbach. Die Planung der Treppen erfolgte in Zusammenarbeit zwischen der Firma Gemeinhardt und dem Technischen Büro der Firma Layher sowie einem spezialisierten Ingenieurbüro. Die Fluchttreppentürme errichtete der Gerüstbauer aus Layher Allround-Gerüstteilen, dabei ist jede Fluchttreppe eine Besonderheit. Die Treppen mussten an die unterschiedlichen Geschosshöhen der Gebäude exakt angepasst werden, um einen ebenerdigen Ausgang zu gewährleisten. Dazu mussten Fenster in Fluchttüren umgewandelt werden. Bis zu vier Fluchttürme pro Haus waren erforderlich.

Die eingesetzten Layher AllroundGerüste haben eine zulässige Gesamtlast von 5 kN/m² und sind 1,20 m breit. Alle Fluchttreppen sind mit kindersicheren Geländern ausgestattet, einige auch mit zusätzlichen Wartepodesten für Rollstuhlfahrer, um im Brandfall eine reibungslose Evakuierung sicherzustellen. Bei den Gerüsten auf geneigtem Gelände sorgen Ausgleichsplatten von Layher dafür, dass sich die Fußspindeln problemlos senkrecht aufstellen ließen. Durch gegenseitiges Verdrehen von Ober- und Unterteil sind die Layher Ausgleichsplatten stufenlos. Sieben Treppen wurden mit Kunststoffnetzen verkleidet, die als Sichtschutz dienen, aber den Bewohnern auch die Angst vor der Höhe nehmen sollen. Das Ergebnis waren 13 verschiedene Fluchttreppentürme und eine Fluchtbrücke mit Höhen von 3 m bis 10 m.

 

Flexible Anpassung an die Gegebenheiten

Auf Basis des bewährten Layher AllroundGerüsts lassen sich Treppenkonstruktionen flexibel an verschiedene Gebäudegegebenheiten wie z. B. Austrittshöhen anpassen. Der Treppenturm 750 von Layher eignet sich aufgrund seiner Steigungsmaße und Tragfähigkeitswerte optimal für Fluchttreppentürme. Gegenüber Spezialanfertigungen aus Stahl und Holz bietet das modular aufgebaute Layher AllroundGerüst Vorteile wie die schnelle und wirtschaftliche Montage.


Gemeinhardt hat jahrzehntelange Erfahrung mit den Vorschriften und der Realisierung solcher Projekte. Ingolf Stuber erklärt: „Wir errichten Gerüst-Fluchttreppen aus fertigen Systemteilen von Layher. Dadurch kommen wir mit einem Minimum an Planungs- und Zeitaufwand aus.“ Die Layher Systemteile sind statisch sowie baurechtlich bereits geprüft und abgenommen worden. DIN-Normen, Landesbauordnungen und andere Bestimmungen werden dadurch wesentlich einfacher erfüllt. „Unser staatlich geprüfter Kolonnenführer vor Ort gewährleistet, dass sicherheitstechnische Vorgaben zu 100 Prozent erfüllt werden und auch der Umgang mit den Bewohnern professionell ist“, betont Ingolf Stuber. Nach dem Erstellen der Layher Fluchttreppentürme ist das komplette Material in das Eigentum des Evangelischen Diakoniewerks Zoar übergegangen. „Wir haben dem Kunden empfohlen, das Layher Gerüstmaterial zu kaufen, anstatt nur zu mieten. Da das Gerüst über längere Zeit steht, profitiert der Kunde von wesentlich geringeren Kosten“, erläutert Ingolf Stuber.


Über 100-jährige Gerüstbautradition

Die Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH stammt aus einer über 100-jährigen Gerüstbautradition. Die Geschäftsführer Walter Stuber und Dirk Eckart hatten 2001 die sächsische Niederlassung eines Münchner Gerüstbauunternehmen im Rahmen eines Management-Buy-Outs übernommen. Sie ist heute der Hauptsitz der Firma, die seitdem ihre eigene Erfolgsgeschichte als Gerüstbauer deutschlandweit schreibt. Neben dem Stammhaus in Roßwein, von dem aus Ost- und Süddeutschland betreut wird, unterhält das mittelständische Unternehmen noch Gerüstbaubetriebe in Braunschweig und Frankfurt am Main. Während das Haus in Braunschweig sich als Spezialist für Gerüstbau in Norddeutschland einen Namen gemacht hat, bietet der Frankfurter Standort Sondergerüstbau in Westdeutschland an.

Verbaute Gerüstsysteme:

Wilhelm Layher GmbH & Co KG

Ochsenbacher Straße 56
D-74363 Güglingen-Eibensbach 

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