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Ein Hügel für London

London hat viele Sehenswürdigkeiten, mit einer durchschnittlichen geografischen Höhe von 15 m über NN gehörte ein eigener Hügel allerdings bislang nicht dazu – das ändert sich im Sommer 2021. Am nordöstlichen Rand des Hyde Parks, gegenüber der bekannten Speakers Corner und direkt vor dem historischen Marble Arch errichten die Eventagentur Overlay Events zusammen mit dem Gerüstbauer PHD im Auftrag des Westminster city councils den Marble Arch Mound, einen künstlichen, 22,5 m hohen Hügel mit einer Unterkonstruktion aus Layher Gerüstmaterial. Hintergrund der spektakulären Aktion, die vom renommierten niederländischen Architekturbüro MVRDV geplant wurde, ist die Idee, damit nach dem pandemiebedingten Lockdown, wieder kaufkräftige Touristen und Besucher zum Einkaufen ins Londoner Zentrum und die Oxford Street zu locken.

Innerhalb von zwei Monaten errichten die englischen Event- und Gerüstbauspezialisten aus Layher Allround Material ein Raumgerüst mit breiten Treppenaufgängen und einer fast 40 m2 große Besucherplattform. Auf 2.168 m2 Grundfläche bildet das AllroundGerüst das Skelett des künstlichen Hügels, der im Anschluss komplett mit einer Holzkonstruktion verkleidet wurde. Darauf montierten die Spezialisten wasserspeichernde Platten aus Phenolsperrholz, um im Anschluss die gesamte Konstruktion mit Rollrasen zu überziehen. Ergänzt um organisch verteilte, echte Bäume, deren Wurzelballen in großen Kübel direkt unter der sichtbaren Oberfläche auf einer Lage Layher Stahlböden stehen, hat man den Eindruck eines echten, begehbaren Hügels inmitten der Stadt. Das Layher Gerüstmaterial trägt dabei eine Last von 400 t.


Allround wohin man schaut

134 Stufen aus Layher Material führen die Besucher in weiten Schwüngen auf den Hügel hinauf. Um den Zugang zur Aussichtplattform barrierefrei zu ermöglichen, wurde zudem innerhalb der Konstruktion ein separater Aufzug errichtet. Im Inneren ermöglicht ein Allround Treppenturm nach der spektakulären Aussicht den sicheren Abstieg ins Innere des Marble Arch Mound. Dort wurde mithilfe von integrierten Allround Fachwerkträgern ein 324 m2 großer Ausstellungsraum geschaffen, in dem parallel die Lichtinstallation „Lightfield“ von W1Curates und dem britisch-amerikanischen Künstler Anthony James gezeigt wird. Der Allround Fachwerkträger wurden speziell dafür entwickelt in Gerüstkonstruktionen größere Distanzen zu überspannen und Lasten abzufangen. James entwirft schon seit den 2000ern post-minimalistische Skulpturen, die mit Licht und Spiegeltricks atemberaubende Effekte erzielen.


Digitale Planung legt der Grundstein für den Erfolg
Die konkrete technische Planung und Konstruktion des Projektes in 3D übernahm das Planungsbüro von PHD und Overlay Events, wodurch schon im Vorfeld alle möglichen Probleme entdeckt und unkompliziert behoben werden konnten. „Wie bei jeder größeren Baustelle in einer Großstadt war auch hier beim Marble Arch Mound die Materiallogistik eine zusätzliche Herausforderung, da alle benötigten Teile auf Grund

des begrenzten Lagerplatzes just in Time angeliefert werden mussten, um den Fortgang der Baustelle nicht zu verzögern“, erläutert Sean Pike, Geschäftsführer von Layher England. „Die Abstimmung mit Overlay und PHD funktionierte reibungslos, so dass das Allround Material sein ganzes Potential an Effizienz und Sicherheit zeigen konnte. Der Einsatz von wiederverwendbarem Gerüstmaterial für ein solches temporäres Projekt ist zudem ein starkes Zeichen im Hinblick auf aktuelle Nachhaltigkeitsthemen“, schließt der Layher Manager. Nach dem Abbau wird das gesamte Allround Material von PHD für kommende Gerüstbauprojekte eingesetzt.


Je verrückter, umso besser

Erster Ansprechpartner für die Realisierung des Projekts war der Londoner Event Spezialist Overlay Events, der sich auf die Planung und Realisierung temporärer Architektur für z. B. Musik-Festivals, Sportveranstaltungen und andere Groß-Events spezialisiert hat. „Geht nicht gibt’s für uns nicht“, so Garreth Hannon, Managing Director des Unternehmens. „Je komplexer und verrückter eine Idee, umso mehr springt unsere Kreativität an. Und was könnte verrückter sein, als einen künstlichen Hügel mitten in London zu errichten“, ergänzt er mit einem Augenzwinkern. „Welches System könnte das besser als das integrierte Layher System das überall und so auch hier mehr möglich macht.“ Mit dem Londoner Gerüstbauer und Spezialisten für Zugangslösungen, PHD Access, wurde für den Gerüstpart ein Unternehmen involviert, das in seinem über 35-jährigen Bestehen schon bei vielen Projekten innovative Gerüstlösungen entwickelt hat. Dafür erhielten die Londoner auch zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem zum dritten Mal in Reihe als „Access and Scaffolding Specialis“ bei den 2020 CN Specialist Awards. Seit 2005 arbeitet das Unternehmen mit Layher Material und schätzt die vielen Vorteile der Systeme. „Unser Ziel ist es mit unseren Lösungen jedes Mal die Erwartungen den Kunden zu übertreffen. Mit Layher und den integrierten Gerüstsystemen haben wir die besten Voraussetzungen“, erläutert dazu Danny Dwyer, Managing Director von PHD. Allein die sehr knappen Timings forderten dem Team einiges ab. Die einfache, schnelle und jederzeit sichere Montage mit Standardmaterial aus dem Allround Gerüstbaukasten leistete daher einen elementaren Anteil an der pünktlichen Realisierung des Projektes.

VERBAUTE PRODUKTE

 

 Allround
Gerüst

 

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